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Short description - Outsorcing und Beschäftigung
"Es wird gezeigt, dass Outsourcing als Strategie eines flexiblen ""Grenzmanagements"" weit reichende Entstandardisierungen in der Nutzung von Arbeitskraft bewirkt. Dabei ist die Mehrzahl aller Beschäftigten bereits von Outsourcing-Entscheidungen mittelbar oder unmittelbar betroffen. Dies äußert sich in der vergleichsweise häufigeren Anwendung atypischer Beschäftigungsverhältnisse, einer größeren Dynamik im Personalbestand und einer tendenziellen Entgrenzung von Arbeitszeiten und Arbeitsorten in den Betrieben, die an Outsourcing-Prozessen beteiligt sind. Durch die systematische Neugestaltung von Organisationsgrenzen im Zuge von Outsourcing werden der Betrieb als dauerhafter Ort der Erbringung von Arbeitsleistung, der unbefristete Arbeitsvertrag und die Geltung von Flächentarifverträgen als institutionelle Grundlagen von Arbeit in Frage gestellt. Abhängig von der Betriebsgröße, der Branchenzugehörigkeit und dem Outsourcing-Gegenstand kommt es auf der einen Seite zur Herauslösung von einfachen, gering qualifizierten Tätigkeiten mit prekären Arbeitsbedingungen und unsicheren Zukunftsaussichten. Auf der anderen Seite werden anspruchsvolle Herstellungsprozesse und hoch qualifizierte Dienstleistungen ausgelagert, was auch für Beschäftigte neue Chancen eröffnet. Outsourcing wird dabei insgesamt erkennbar als Bestandteil einer marktgetriebenen Modernisierungsstrategie, die eine segmentierende und auch polarisierende Wirkung entfaltet."
Claudia Abendroth
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RegisteredUlla Hendrix
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RegisteredGünther Wachtler
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